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Raymond Hamacher, Heilpraktiker Chiropraktik Osteopathie Neuraltherapie Stoßwellenbehandlung Hypnotherapie Psychotherapie
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Das Baunscheidtverfahren – 

 

 

Das Baunscheidt-Verfahren ist ein manuelles, durchblutungsaktivierendes Reiztherapie-Verfahren, das gezielt dort eingesetzt wird, wo lokale Durchblutung, Stoffwechsel und Gewebeantwort unterstützt werden sollen.

Es wirkt über gezielte, kontrollierte Hautreize, die eine lokale Reaktion im Gewebe auslösen und dadurch die körpereigenen Regulations- und Heilprozesse fördern.


Worum geht es beim Baunscheidt-Verfahren?

 

Das Baunscheidt-Verfahren nutzt einen speziell entwickelten Applikator, um mikroskopisch feine, kontrollierte Hautreize zu setzen. Diese Reize lösen im Bereich der Reizung eine lokale Durchblutungs- und Stoffwechselreaktion aus.

Dadurch wird der betroffene Bereich stimuliert, um Regulationsprozesse anzuregen und funktionelle Reaktionen im Gewebe zu unterstützen.


Wie wirkt es physiologisch?

 

Die Haut ist ein hochsensibles Organ mit engem Bezug zum vegetativen Nervensystem und zur Mikro-Durchblutung. Durch die gezielten Reize im Rahmen des Verfahrens wird ein lokaler Reflex ausgelöst, der:

  • die Durchblutung in der Region erhöht

  • den lokalen Stoffwechsel anregt

  • die Koordination von Gewebeantwort und Nervensystem beeinflusst

So kann das Verfahren funktionelle Prozesse im Bereich von Muskel–Faszien-Einheiten, Narbenzonen oder lokalen Reizachsen positiv unterstützen.


Wofür kann das Baunscheidt-Verfahren sinnvoll sein?

 

Das Baunscheidt-Verfahren kann angezeigt sein bei:

  • lokalen Spannungs- oder Reizmustern in Muskulatur oder Faszien

  • Bereichen mit reduzierter Durchblutung oder Gewebeantwort

  • Beschwerden, die funktionelle Reaktionen im Gewebe aufweisen

  • unterstützend bei anderen manuellen oder regulativen Verfahren

Diese Aufzählung ist kein Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigt häufige Anwendungsbereiche.


Wie läuft die Behandlung ab?

  1. Befundorientierte Einschätzung
    Zunächst bewerte ich, ob das Baunscheidt-Verfahren für deinen Beschwerdebereich sinnvoll ist – in Kombination mit anderen funktionellen Verfahren oder isoliert.

  2. Gezielte Reize setzen
    Der Applikator wird so eingesetzt, dass er kontrollierte, gezielte Hautreize erzeugt, die eine lokale Reaktion im Gewebe auslösen.

  3. Beobachtung der Reaktion
    Je nach Reaktion des Gewebes wird die Anwendung angepasst oder in ein Gesamtbehandlungskonzept integriert.


Integration mit anderen Verfahren

 

Das Baunscheidt-Verfahren kann einzeln wirken, wird aber häufig sinnvoll kombiniert mit:

  • Chiropraktik

  • Osteopathischen Techniken

  • Neuraltherapie

  • Stoßwellentherapie

Dadurch entsteht ein ganzheitlicher funktioneller Ansatz, der deine Beschwerden spezifisch anspricht und deine Selbstregulationsprozesse unterstützt.

 

 

*Anwendungsgebiete sind vielfältig: rheumatische Erkrankungen, Hexenschuss, Ausleitung von Giftstoffen...etc

 

 

*Beeinflussen von inneren Organen über die sog. Head´schen Zonen.


* Anregung des Lymphstromes

 

* Anregung der in der Haut

gelagerten Abwehrkräfte

 

 

 

 

 

 

 

Carl Baunscheidt 1809-1873